Betriebliche Altersvorsorge: Mit minimalem Aufwand viel erreichen

Unter bestimmten Rahmenbedingungen funktioniert in der betrieblichen Altersvorsorge das 3/60/3-Prinzip: Bei entsprechender Ausgestaltung und Nutzung maximaler Förderungen kann ein Arbeitnehmer mit einem Nettoaufwand von etwa 3,30 Euro einen Versorgungsbeitrag von 60 Euro realisieren. Der Arbeitgeber spart dabei auch noch etwa 3,20 Euro. Foto: djd/BVUK
Unter bestimmten Rahmenbedingungen funktioniert in der betrieblichen Altersvorsorge das 3/60/3-Prinzip: Bei entsprechender Ausgestaltung und Nutzung maximaler Förderungen kann ein Arbeitnehmer mit einem Nettoaufwand von etwa 3,30 Euro einen Versorgungsbeitrag von 60 Euro realisieren. Der Arbeitgeber spart dabei auch noch etwa 3,20 Euro. Foto: djd/BVUK

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Welche Vorteile die betriebliche Altersvorsorge bietet.
  • Warum Sie auf diese Vorteile auf keinen Fall verzichten sollten.
  • Wie auch der Berufsunfähigkeitsschutz in die betriebliche Altersvorsorge integriert werden kann.

Gut jeder dritte Deutsche stuft die betriebliche Altersvorsorge (bAV) als wichtig ein - aber weniger als 50 Prozent aus dieser Gruppe haben auch tatsächlich eine entsprechende Versorgung abgeschlossen. Besonders schwach ausgeprägt ist die bAV bei den Geringverdienern: So entscheiden sich nicht einmal fünf Prozent der Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 1.000 Euro für diese Art der Altersvorsorge. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF). "Über alle Einkommensgrenzen hinweg sind Arbeitnehmer über die Möglichkeiten und Vorteile einer bAV oft nicht richtig informiert und nutzen sie deshalb viel zu wenig," betont Michael Reizel, Chef der auf Beratung und Kommunikation im Themenumfeld Vergütung und Versorgung spezialisierten BVUK-Gruppe. Die Gruppe entwickelt maßgeschneiderte Systeme vor allem für mittelständische Unternehmen.

Den "Brutto-Netto-Effekt" nutzen

Seit zehn Jahren hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine bAV. "Diese Form des Sparens für den Ruhestand ist deshalb so attraktiv, weil sie den Brutto-Netto-Effekt nutzt", erläutert Reizel. Denn Arbeitnehmer, die sich einen Teil des Gehalts in eine Betriebsrente umwandeln lassen, sparen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. "Die Beiträge zur bAV werden nicht vom Netto-, sondern vom Bruttogehalt abgezogen. Da dieser Betrag innerhalb der gesetzlichen Grenzen steuerfrei ist und dann auch keine Sozialversicherungsbeiträge anfallen, kostet er den Arbeitnehmer effektiv nur etwa die Hälfte aus seinem Geldbeutel." Laut Reizel werden diese Zusammenhänge bislang noch zu wenig kommuniziert, fehlende Information könne nur durch individuelle Aufklärung und Beratung ersetzt werden.

Das 3/60/3-Prinzip: Wenig Aufwand für eine attraktive Versorgung

Jeder Euro, der in Form einer Entgeltumwandlung durch die Mitarbeiter in ein Versorgungssystem fließt, ist aber auch eine Ersparnis für den Arbeitgeber, da diese Beträge im Rahmen der Grenzen nicht mit Lohnnebenkosten belastet sind. "Einen Teil dieser Ersparnis geben viele Arbeitgeber an die Mitarbeiter in Form eines Zuschusses zur individuellen Versorgung zurück," erklärt Reizel.

In der betrieblichen Altersvorsorge sind es demzufolge ganz unterschiedliche Elemente und verschiedene Bausteine, die schließlich zum Aufbau einer nennenswerten Versorgung beim Arbeitnehmer beitragen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann die Nettobetrachtung beim Arbeitnehmer im Zusammenspiel mit der Unterstützung durch den Arbeitgeber und unter Einbeziehung bestimmter Elemente wie etwa der vermögenswirksamen Leistungen (vL) dazu führen, dass ein Arbeitnehmer mit einem Nettoaufwand von etwa 3,30 Euro einen Versorgungsbeitrag von 60 Euro realisieren kann. Der Arbeitgeber spart dabei sogar noch etwa 3,20 Euro.

Reizel spricht in diesem Zusammenhang vom 3/60/3-Prinzip - eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. "Die Versorgung kann bei entsprechender Ausgestaltung und Nutzung maximaler Förderungen wirklich günstig sein - so günstig, dass es für jeden Arbeitnehmer, also auch für Beschäftigte aus niedrigen Einkommensstufen, möglich ist."

Per bAV zum Berufsunfähigkeitsschutz

In der bAV gibt es heute die unterschiedlichsten Absicherungsvarianten. "Wichtig ist deshalb die Unabhängigkeit des vom Arbeitgeber ausgewählten Beraters," betont Michael Reizel. Nur er könne in ergebnisoffenen Gesprächen optimale Pakete schnüren. So sei es möglich, einen "Risikobaustein" wie die Berufsunfähigkeitsversicherung in eine bAV zu integrieren. "Für viele Arbeitnehmer ist das die einzige Möglichkeit, sich diesen existenziellen Schutz zu holen." Zudem könne der Arbeitnehmer im Rahmen der bAV durch Entgeltumwandlung sogar ein Wertguthaben aufbauen, das er dann für den Eintritt in den Vorruhestand nutzen könne. "Insofern kann die bAV sogar ein Ansatz für eine Alternativen zur Altersteilzeit oder für Möglichkeiten altersgerecht zu arbeiten sein," sagt Michael Reizel.

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Nachdenkliches zu "Aktiv im Beruf"

Den Schulabschluss in der Tasche, aber was nun? Was ist der ideale Beruf für mich? Irgendwann steht jeder junger Mensch vor der Wahl des Berufes. Einfach ist es nicht, den für sich passenden Berufsweg zu finden. Wo liegen die Stärken und Schwächen, was macht Spaß? Schon bei der Berufswahl sollte man darauf achten, einen für sich idealen Beruf zu wählen. Dabei wollen Eigenschaften und Interessen, die für einen selbst wichtig sind, berücksichtigt werden. Später gilt es sich permanent weiterzubilden und gesund und erfolgreich im Beruf zu sein.

Wunschberuf gesucht und gefunden

Ist der Wunschberuf einmal gefunden, kann es losgehen. Mit Eifer und Fleiß werden alle Aufgaben erledigt. Schließlich will man ja seinen Beruf so gut wie möglich ausfüllen. Doch nach einiger Zeit kommen häufiger Fragen auf. Warum übe ich genau diesen Beruf aus? Zum einen sicher zum Geld zu verdienen. Das tägliche Leben sollte finanzierbar sein. Auch die Bedürfnisse an Erholungs- und Freizeitaktivitäten wollen abgegolten werden. Doch hilft das ganze Geld nicht, wenn die Freude am täglichen Streben verloren geht. Wenn man morgens keine Lust mehr hat aufzustehen oder sich mit Widerwillen an die Arbeit macht. Der Job sollte nicht krank machen.

Die Arbeit leicht nehmen

Es gibt viele Dinge, die das Berufsleben erleichtern. Einige viele Menschen haben tägliche Rituale, um sich auf den Arbeitstag einzustimmen. Manche gehen gerne noch eine Stunde vorher laufen, um die Energie für den Tag zu tanken. Andere hören Musik und genießen eine Tasse Kaffee oder halten einen kleinen Plausch mit den Kollegen vor Dienstbeginn. In China weit verbreitet ist die alltägliche morgendliche Sportstunde, an der jeder Angestellte teilnimmt oder es werden Lieder gesungen. Schon ist der Geist geweckt und für den Tag fit gemacht. Immer mehr Deutsche entscheiden sich auch für eine ehrenamtliche Tätigkeit. Das macht zufrieden und glücklich.

Endlich Feierabend

Auch nach getaner Arbeit kann man sich erholen. Feierabend, die Tür schließt und der Arbeitsstress bleibt dort bis morgen. Man sollte die täglichen Berufsbelastungen nicht mit nach Hause nehmen. Denn es gibt auch noch ein Privatleben. Auch wenn man denkt, das Vorgesetzte alles so einfach haben, irrt man doch oft. Warum sollte es einen Manager oder Chef nicht auch schwer fallen,  den täglichen Arbeitsabläufen standzuhalten. Oder geht es denen besser? Auch sie haben Pflichten und tragen meist weitaus mehr Verantwortung für ihr Tun und Handeln. Sie müssen leiten, koordinieren und prüfen, verhandeln und die bestmöglichen Vorraussetzungen für den Arbeitsplatz der Angestellten schaffen. Einfacher ist dies nicht. Vielleicht auch sogar auch schwieriger, meist nehmen Vorgesetzte einen Großteil der Arbeit mit nach Hause um diese dort zu Ende zu führen. Da kann des öfteren die Erholung auf der Stecke bleiben. Ein gesunder Rücken ist sehr wichtig. Auch Allergien im Beruf nehmen zu. Nicht selten führen die Belastungen zu Berufsunfähigkeit. Was Sie dann tun sollten, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Und was ist mit den Selbständigen?

Ebenso ergeht es den Selbständigen. Diese streben Tag für Tag nach Aufträgen und Leistungen, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Sie haben viele Kosten zu tragen, die ein Angestellter nicht oder nur in Anteilen zu zahlen hat. Auch bei wirtschaftlich schlechter Lage müssen diese dafür sorgen, dass ausreichend Arbeit vorhanden ist, um das Einkommen zu sichern. Ist eine Selbstständigkeit also ein Risiko? Für alle ausgeführten Tätigkeiten haften diese alleine. Auf der anderen Seite genießen Selbständige viele Freiheiten, haben keinen nörgelden Chef und können ihren Job aktiv gestalten.

Dann doch lieber angestellt?

Angestellter sein, hat so seine Vorteile. Die Aufgaben sind klar definiert und in der Regel so konzipiert, dass sie zu schaffen sind. Kein Vorgesetzter wird Aufgaben stellen, die unlösbar sind. Manchmal ist es erforderlich, Überstunden zu leisten, aber diese werden in der Regel auch vergolten.