Beruf und Allergien

Berufsbedingte Allergien sind im Beruf keine Seltenheit. Foto: contrastwerkstatt – Fotolia.com
Berufsbedingte Allergien sind im Beruf keine Seltenheit. Foto: contrastwerkstatt – Fotolia.com

Als Allergie bezeichnet man in der Regel eine eigentlich unnötige Abwehr- bzw. Überreaktion des körpereigenen Immunsystems auf eine oder mehrere, normalerweise relativ harmlose Umweltsubstanzen oder Allergene. Allergene können z. B. Chemikalien, Arzneimittel, Pflanzenpollen, Mehlstaub, Tierhaare, Nahrungsmittel und Schimmelpilze sein. Die Kontaktaufnahme erfolgt meistens über die Haut, die Luft- und Atemwege sowie die Lunge. Für betroffene Allergiker, die in Kontakt mit diesen Allergenen kommen, führt der Umstand zu äußerst unangenehmen bis sogar lebensbedrohlichen Zuständen. Mögliche gesundheitliche Auswirkungen sind u. a. Hautschwellungen und -ekzeme, Schnupfen, Niesreiz, Atemnot oder Bronchialasthma.

Allergien im Beruf

Kommen nun Allergiker im Rahmen ihrer Dienstausübung zwangsweise in Haut- oder Atemkontakt mit den Allergenen, spricht man von berufsbedingten Allergien. Betroffen sein können die verschiedensten Berufsgruppen, wie Friseure und Bäcker, Gärtner und Floristen, Lackierer, Reinigungs- und Pflegepersonal im Gesundheitswesen, Tierärzte und so weiter.

Schon bei der Berufswahl an Allergien denken

Deshalb sollten sich schon junge Berufseinsteiger, insbesondere die, mit bereits vorhandenen oder bekannten Allergiebeschwerden, bei der Berufsauswahl ausgiebig mit dem Thema auseinandersetzen. Ein Praktikum oder Gespräche mit Berufstätigen, Betriebs- und Fachärzten schaffen Klarheit, bieten eine Entscheidungshilfe und vermeiden einen unnötigen frühzeitigen Abbruch der Berufsausbildung.

Protokoll führen

Sollten jedoch Betroffene, die bereits im Beruf stehen, Allergiebeschwerden feststellen, ist die Führung eines Protokolls ratsam, in dem alle wesentlichen Daten, wie die Tages- und Uhrzeit, die genaue Tätigkeitsbeschreibung, die Angabe mit welchen Stoffen und Hilfsmitteln wie lange gearbeitet wird und welche Beschwerden wann auftreten, erfasst werden. Bei Vorliegen einer Allergie können mit dem Betriebsarzt oder einem Facharzt zusammen, geeignete Präventions- und Allergenvermeidungsmaßnahmen besprochen werden.

Alternative Substanzen

Diese Maßnahmen sind in der Regel wissenschaftlich und medizinisch fundiert. Dabei wird zunächst nach den allergieauslösenden Substanzen gesucht, diese erkannt und durch entsprechende Alternativen ersetzt. Allein durch die Vermeidung des stärkehaltigen Puders in Naturlatexhandschuhen, konnte beispielsweise die Anzahl der berufsbedingten Allergiker in Krankenhäusern und Arztpraxen deutlich gesenkt werden. Ein weiteres Beispiel für eine einfache, aber erfolgreiche Maßnahme ist das Tragen von geeigneten Atemschutzmasken bzw. Schutzhandschuhen oder die Anwendung von Schutzcremes.

Über Allergieen reden

Die berufsbedingten Allergiker sollten jedoch rechtzeitig reagieren und ihren Zustand nicht verschweigen. Die Betroffenen ertragen nicht nur die gesundheitlichen Auswirkungen. Ihnen, aber auch ihren Familienangehörigen drohen schlimmstenfalls sogar psychische Folgeerkrankungen, aus ständiger Furcht vor einem drohenden Verlust des Arbeitsplatzes oder Existenzangst.

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Nachdenkliches zu "Aktiv im Beruf"

Den Schulabschluss in der Tasche, aber was nun? Was ist der ideale Beruf für mich? Irgendwann steht jeder junger Mensch vor der Wahl des Berufes. Einfach ist es nicht, den für sich passenden Berufsweg zu finden. Wo liegen die Stärken und Schwächen, was macht Spaß? Schon bei der Berufswahl sollte man darauf achten, einen für sich idealen Beruf zu wählen. Dabei wollen Eigenschaften und Interessen, die für einen selbst wichtig sind, berücksichtigt werden. Später gilt es sich permanent weiterzubilden und gesund und erfolgreich im Beruf zu sein.

Wunschberuf gesucht und gefunden

Ist der Wunschberuf einmal gefunden, kann es losgehen. Mit Eifer und Fleiß werden alle Aufgaben erledigt. Schließlich will man ja seinen Beruf so gut wie möglich ausfüllen. Doch nach einiger Zeit kommen häufiger Fragen auf. Warum übe ich genau diesen Beruf aus? Zum einen sicher zum Geld zu verdienen. Das tägliche Leben sollte finanzierbar sein. Auch die Bedürfnisse an Erholungs- und Freizeitaktivitäten wollen abgegolten werden. Doch hilft das ganze Geld nicht, wenn die Freude am täglichen Streben verloren geht. Wenn man morgens keine Lust mehr hat aufzustehen oder sich mit Widerwillen an die Arbeit macht. Der Job sollte nicht krank machen.

Die Arbeit leicht nehmen

Es gibt viele Dinge, die das Berufsleben erleichtern. Einige viele Menschen haben tägliche Rituale, um sich auf den Arbeitstag einzustimmen. Manche gehen gerne noch eine Stunde vorher laufen, um die Energie für den Tag zu tanken. Andere hören Musik und genießen eine Tasse Kaffee oder halten einen kleinen Plausch mit den Kollegen vor Dienstbeginn. In China weit verbreitet ist die alltägliche morgendliche Sportstunde, an der jeder Angestellte teilnimmt oder es werden Lieder gesungen. Schon ist der Geist geweckt und für den Tag fit gemacht. Immer mehr Deutsche entscheiden sich auch für eine ehrenamtliche Tätigkeit. Das macht zufrieden und glücklich.

Endlich Feierabend

Auch nach getaner Arbeit kann man sich erholen. Feierabend, die Tür schließt und der Arbeitsstress bleibt dort bis morgen. Man sollte die täglichen Berufsbelastungen nicht mit nach Hause nehmen. Denn es gibt auch noch ein Privatleben. Auch wenn man denkt, das Vorgesetzte alles so einfach haben, irrt man doch oft. Warum sollte es einen Manager oder Chef nicht auch schwer fallen,  den täglichen Arbeitsabläufen standzuhalten. Oder geht es denen besser? Auch sie haben Pflichten und tragen meist weitaus mehr Verantwortung für ihr Tun und Handeln. Sie müssen leiten, koordinieren und prüfen, verhandeln und die bestmöglichen Vorraussetzungen für den Arbeitsplatz der Angestellten schaffen. Einfacher ist dies nicht. Vielleicht auch sogar auch schwieriger, meist nehmen Vorgesetzte einen Großteil der Arbeit mit nach Hause um diese dort zu Ende zu führen. Da kann des öfteren die Erholung auf der Stecke bleiben. Ein gesunder Rücken ist sehr wichtig. Auch Allergien im Beruf nehmen zu. Nicht selten führen die Belastungen zu Berufsunfähigkeit. Was Sie dann tun sollten, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Und was ist mit den Selbständigen?

Ebenso ergeht es den Selbständigen. Diese streben Tag für Tag nach Aufträgen und Leistungen, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Sie haben viele Kosten zu tragen, die ein Angestellter nicht oder nur in Anteilen zu zahlen hat. Auch bei wirtschaftlich schlechter Lage müssen diese dafür sorgen, dass ausreichend Arbeit vorhanden ist, um das Einkommen zu sichern. Ist eine Selbstständigkeit also ein Risiko? Für alle ausgeführten Tätigkeiten haften diese alleine. Auf der anderen Seite genießen Selbständige viele Freiheiten, haben keinen nörgelden Chef und können ihren Job aktiv gestalten.

Dann doch lieber angestellt?

Angestellter sein, hat so seine Vorteile. Die Aufgaben sind klar definiert und in der Regel so konzipiert, dass sie zu schaffen sind. Kein Vorgesetzter wird Aufgaben stellen, die unlösbar sind. Manchmal ist es erforderlich, Überstunden zu leisten, aber diese werden in der Regel auch vergolten.